Paintball

Mannschaftssport Paintball

Paintball-Sport ist vor Allem eine Mannschaftssportart. Es geht natürlich auch um die sportliche Leistung jedes Einzelnen, doch die Zusammenarbeit als Team ist von grösster Bedeutung für den Erfolg. Im Spiel decken sich die Spieler gegenseitig oder erkämpfen gemeinsam strategisch günstigere Positionen.

Nach dem Spiel oder Training verbringt man ebenfalls Zeit miteinander; Man feiert oder fachsimpelt. Beim Paintball geht es um eines aber nicht: Gewalt.
Es geht nicht darum jemandem zu schaden, zu verletzen oder irgendwelche Kriegsfantasien auszuleben. Paintball ist kein Sport für Einzelgänger und schon gar kein Training für Amokläufer oder Terroristen.

Wie viel körperlichen und zeitlichen Einsatz braucht es beim Paintball?

Paintball braucht, wie jede andere Mannschaftsportart auch, gemeinsames Training und eine ganze Menge zeitlichen und mentalen Einsatz, um die taktischen Spielzüge gemeinsam zu trainieren, Bewegungsabläufe zu perfektionieren und ja, auch einige blaue Flecken zu kassieren. Denn beim Paintball gibt es eine Menge Bodenkontakt, und die Farbbälle hinterlassen Spuren auf der Haut. Ausserdem wird von Vereinsmitgliedern erwartet, an Wochenenden einige hundert Kilometer zu fahren, um gegen ihresgleichen auf dem Feld antreten zu können. Ein gewisses Mass an Beweglichkeit und Fitness ist auch beim Paintball Grundvoraussetzung, um auch in höheren Ligen erfolgreich zu sein. Frauen sind häufig beweglicher und flinker als Männer und daher beim Paintball nicht unterlegen, sondern sehr willkommen! Es gibt auch reine Frauenteams, die ohne Weiteres gegen Männerteams antreten.

Ist Paintball gefährlich? – Die Technik

Die Paintballs (Farbbälle) werden im Spiel mit Hilfe einer Druckluftpistole, des „Markierers“, auf bis zu 91m/s beschleunigt und verschossen. In der Schweiz wie auch in Deutschland fallen solche Paintball-Markierer unter das Waffengesetz und sind erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr frei erwerbbar. Das Paintballspielen ist jedoch mit der Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten schon ab dem 14. Lebensjahr gesetzlich erlaubt. Alle Spieler müssen, auf Grund der hohen kinetischen Energie der Bälle, beim Spiel eine spezielle Gesichtsmaske aus Kunststoff tragen, um Verletzungen im Gesicht und speziell an den Augen zu vermeiden. Ausserdem werden auch Knie- und Ellenbogenschoner, Brustpanzer und speziell für Paintball hergestellte Hosen von den Spielern getragen. Somit können leichte Verletzungen durch Bodenkontakt weitestgehend vermieden werden. Das Spielfeld wird mit Netzen nach aussen hin abgeschirmt, so dass kein Ball es verlassen kann. Eine gewisse körperliche Fitness vorausgesetzt, ist Paintball ein sehr sicherer Sport.

Die Kosten und der Aufwand für die Spieler

Paintball ist ein teurer Sport. Die beiden grössten Posten dabei sind Paint (die Farbbälle) und die Anfahrtskosten sowie die Startgebühren der Turniere und Ligen im In- und Ausland. Pro Spieler muss bei einem monatlichen Aufwand für Verein, Training, Turniere, Hotels und Ausrüstung mit ca. CHF 400 gerechnet werden. Das Budget ist dabei wie bei jedem Sport nach oben offen und hängt einzig von persönlichen Einsatz und der Solvenz der Spieler ab.